Die Einzigartigkeitshypothese
In Kürze mehr dazu, hier zunächst der WELT-Essay, mit dem diese kosmologische Hypothese zum ersten Mal veröffentlicht wurde: http://www.welt.de/die-welt/debatte/article5597204/Endlich-allein.html
Und hier eine 17-seitige, ausführliche Version dieses Essays auf Englisch:
"The Uniqueness Hypothesis. The Inanimate Universe and its Consequences for Mankind. Scientific Fundamentals for a Cosmic Civil Religion".
Ist es ein Zufall, dass der SPIEGEL zwei Wochen nach meinen WELT-Essay dieses Thema aufgreift? Nein. Diesmal war ich nur zuerst da. Und behaupte das Gegenteil von dem, was in unserem großen Nachrichtenmagazin versprochen wird. Auch National Geographic hat sich mit dem Thema beschäftigt, mit wunderschönen Bildern, interessanten Informationen zur extrasolaren Planetenjagd und einem ausführlichen Interview mit einer Astronomin. Doch in beiden Medien folgen die Wissenschaftler immer noch einer Ansicht, die nach ihren eigenen Maßstäben nur als Aberglauben bezeichnet werde kann. Das passt zum Gesamtbild der Physik, die sich mit dunkler Materie, dunkler Energie und fabelhaften Parallelwelten immer mehr von den Standards aufgeklärt-skeptischer Rationalität entfernt.


SPIEGEL-Titel und National Geographic, beide 1/2010